Der Kirchenkreis Rotenburg

So ist Kirche hier im Kirchenkreis Rotenburg. Das macht sie. Dazu ist sie in unserer Welt nützlich und notwendig. Das sind die Menschen, die sich hier engagieren. Das sind ihre Erfahrungen, Ideen und Ziele. Und immer wieder wird deutlich: In dieser Kirche ist Platz, um selbst dabei zu sein, mitzuerleben und auch mitzugestalten.

Dorothea Schwegler hilft jungen Zuwanderern
Diakonisches Werk: Dorothea Schwegler ist neue Mitarbeiterin im Jugendmigrationsdienst Der Jugendmigrationsdienst des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Rotenburg hat eine neue Beraterin. Die Sozialpädagogin Dorothea Schwegler hat die Stelle von Ute Wicke übernommen. „Ich war neugierig, in meinen letzten Berufsjahren noch einmal etwas anderes zu machen“, sagt die 60-Jährige, die zuvor mehr als 20 Jahre als Schulsozialarbeiterin in den Berufsbildenden Schulen Walsrode tätig war. Während dieser Zeit hat sie schon sehr viel mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund gearbeitet und stand in engem Kontakt zum Jugendmigrationsdienst im Kirchenkreis Walsrode. „Der Arbeitsbereich ist mir nicht ganz fremd, aber hier in Rotenburg findet er in einem neuen Rahmen statt“, sagt Schwegler und freut sich auf die neue Herausforderung. Der Jugendmigrationsdienst unterstützt junge Zuwanderer im Alter zwischen zwölf und 27 Jahren und ihre Angehörigen dabei, sich in Deutschland zurechtzufinden. „Das können ganz unterschiedliche Fragestellungen sein“, weiß Schwegler. Die Einzelberatung zu schulischen und beruflichen Perspektiven in Deutschland gehört genauso dazu wie Hilfestellungen bei Behördengängen . Aber auch Fragen zur Freizeitgestaltung können Thema sein. „Wir können gemeinsam Schritte planen, nach Lösungen suchen und auch Kontakte zu Ansprechpartnern herstellen, die weiterhelfen können.“ Neben der individuellen Unterstützung gehören dazu auch Gruppenangebote nach Bedarf. Wenn es sprachliche Schwierigkeiten gibt, kann Schwegler Dolmetscher persönlich oder online dazu holen. Zurzeit ist sie viel unterwegs, um die wesentlichen Akteure und Orte kennenzulernen, die mit den jungen Zuwanderern zu tun haben. Dazu gehören Jugendzentren, Schulen, Behörden und auch die Streetworker. „Ohne Netzwerke ist diese Arbeit nicht möglich und sinnvoll“, sagt die Diplom-Sozialpädagogin, die an ihr erstes Studium noch ein zweites zur Kulturgeschichte Osteuropas angeschlossen hat. Auch zu denjenigen, die ihre Beratungen und Hilfestellungen in Anspruch nehmen können und sollen, wird sie jetzt Kontakte aufbauen. „Das funktioniert nur, wenn ich an die Orte gehe, wo die Jugendlichen sind“, weiß die erfahrene Sozialarbeiterin. Deshalb ist sie im Moment viel unterwegs zwischen Scheeßel und Visselhövede, Sottrum und Schneverdingen. Denn ihr Einzugsbereich ist der Kirchenkreis Rotenburg. Eine feste Sprechzeit in den Räumen des Diakonischen Werks, Am Kirchhof 12, in Rotenburg hat sie immer dienstags von neun bis zwölf Uhr. Bei Nachrichten, die sie per Telefon oder Mail erreichen, meldet sie sich schnellstmöglich zurück: 04261/63039-79, d.schwegler@dw.kirche-rotenburg.de.

DATUM

13. November 2019

AUTOR

Anette Meyer
BILDER (1)
Dorothea Schwegler sucht Lösungen für Probleme, die junge Migranten in Deutschland haben können.
Dorothea Schwegler sucht Lösungen für Probleme, die junge Migranten in Deutschland haben können.
Dorothea Schwegler sucht Lösungen für Probleme, die junge Migranten in Deutschland haben können.