Der Kirchenkreis Rotenburg

So ist Kirche hier im Kirchenkreis Rotenburg. Das macht sie. Dazu ist sie in unserer Welt nützlich und notwendig. Das sind die Menschen, die sich hier engagieren. Das sind ihre Erfahrungen, Ideen und Ziele. Und immer wieder wird deutlich: In dieser Kirche ist Platz, um selbst dabei zu sein, mitzuerleben und auch mitzugestalten.

Religionspädagogischer Fachtag setzt sich mit Problemen Jugendlicher auseinander

„Wenn das Leben Risse bekommt - vom Umgang mit Krisen in Schulalltag und Jugendarbeit“. So lautete das Thema des zweiten religionspädagogischen Fachtags, zu dem der Kirchenkreis Rotenburg ins Gemeindehaus der Stadtkirche Rotenburg eingeladen hatte. Knapp 70 Lehrerinnen und Lehrer, Diakoninnen und Diakone, Pastorinnen und Pastoren, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Referendarinnen aus den Kirchenkreisen Rotenburg und Verden nutzten die Gelegenheit zu zahlreichen Workshops und dem Dialog zwischen den unterschiedlichen Berufsgruppen.
Das Impulsreferat hielt Almut Künkel, Schulpastorin in Buchholz und Ausbilderin im Bereich Schulseelsorge. Sie ging näher auf den Begriff Riss ein, der unter anderem in der Bautechnik verwandt wird. Demnach gibt es verschiedene Erscheinungsformen von Rissen, beispielsweise oberflächennahe Risse oder Trennrisse. Diese Bilder träfen im übertragenen Sinne auch auf das Leben von jungen Menschen zu. All diese Brüche im Leben, nicht nur von Jugendlichen, wurden acht angebotenen Workshops bearbeitet:
Sexualisierte Gewalt, (Edeltraut Struckmeier, Dipl.-psych. Wildwasser Rotenburg), Trennung der Eltern (Ev. Beratungszentrum Celle), Rauschtrinken oder Drogenkonsum (Christine Hummers, Polizeiinspektion Rotenburg und Birgit Martens, Jugendpflegerin Landkreis Rotenburg), Mobbing im Internet (Roger Moch, Berufsschulpastor BBS Rotenbrg), Todesfälle im Familien- und Bekanntenkreis (Arnd Seiferth Schulpastor, Achim), Krisen in der Schule (Kurzgespräche in der Schulseelsorge, Almut Künkel Schulpastorin Buchholz) oder belastende Situationen in der Schule (Helene Eißen-Daub, Schulpastorin BBS Verden). Besondere Berücksichtigung fand dabei auch das Thema „Schulseelsorge aus muslimischer Sicht“ (Hamideh Mohagheghi, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Islamische Theologie, Uni Paderborn). Hier wurden Anforderungen an eine interkulturelle und interreligiöse Seelsorge diskutiert.
Die Auswertungsbögen, die zum Abschluss der Veranstaltung von den Teilnehmern ausgefüllt wurden, dokumentierten eindeutig, dass in den Workshops durchgängig fruchtbar gearbeitet wurde. Für die Zukunft wünschen sich die Teilnehmenden mehr Zeit für einzelne Workshops. Die Veranstaltung wurde vom Kirchenkreis Rotenburg in Zusammenarbeit mit Kai Kütemeyer, dem Beauftragten für Kirche und Schule des Sprengels Stade, Berufsschulpastor Roger Moch und Kreisjugenddiakon Werner Burfeind geplant. Sie zeigten sich mit Superintendent Hans-Peter Daub erfreut über den Dialog zwischen den verschiedenen Berufsgruppen. Superintendent Hans-Peter Daub, der die ursprüngliche Idee für einen Fachtag hatte, beschloss die Veranstaltung mit einem Reisesegen.

 

DATUM

18. März 2013

AUTOR

Roger Moch
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