Religiöse Begleitung von Babys und Kindern

Werteorientierte Erziehung ist vielen Eltern wichtig. Sie wünschen sich eine klare Lebensorientierung für ihre Kinder. Auf diesen Seiten haben Maren Zerbe, Michael Alex und Johannes Drömann, Pastoren aus dem Kirchenkreis Rotenburg, Antworten auf häufig gestellte Fragen und Anregungen für die religiöse Erziehung zusammengestellt.

 

Anregungen für Alltag und Feste

 

Warum geben Sie nicht Ihren noch kleinen Kindern Bilderbücher mit religiösen Themen? Es gibt auch schon Erstlings-Kinderbibeln mit Pappseiten. Darüber können Kleinkinder die Namen von biblischen Personen und Gegenständen kennenlernen.
Zum Beispiel: Reinhard Abeln: Die schönsten Bibelgeschichten von Gott, 2008, 690 Euo (Geschichten des alten Testaments)
und: Reinhard Abeln: Die schönsten Bibelgeschichten von Jesus, 2009, 6,90 Euro (Geschichten des Neuen Testaments)

Eine Idee, weil Bilder wirken: Hängen Sie Bilder von den Punkten Ihres Lebens auf, wo Sie Berührung mit Kirche und Glauben hatten, zum Beispiel Ihre Trauurkunde, oder ein Bild von Mama und Papa als Braut und Bräutigam vor der Kirche, Urlaubsfotos von Kirchen... das sind Bilder, die aufzeigen, dass es andere Dimensionen gibt.

Gestalten Sie den Tauftag Ihres Kindes besonders:

  • Stellen Sie die Taufkerze auf den schön gedeckten Frühstückstisch und zünden Sie sie gemeinsam an.
  • Schauen Sie Fotos von der Taufe an und erzählen von dem Fest.
  • Hängen Sie Fotos von der Taufe und den Paten oder sogar den Taufspruch im Kinderzimmer auf.

Wie kann man mit der Taufkerze umgehen?

  • Verstauen Sie die Taufkerze nach der Taufe nicht im Schrank, sondern stellen Sie sie sichtbar im Kinderzimmer oder Wohnzimmer auf. So können Sie immer wieder einmal von der Taufe erzählen.
  • Zünden Sie sie nach Momenten großer Freude an und sprechen ein kleines Gebet, zum Beispiel: „Danke, Gott, dafür, dass wir das erlebt haben... dass wir soviel Freude hatten...“.
  • Oder zünden Sie sie in schwierigen Zeiten an und sagen: „Wir bitten dich, Gott, für...“
  • Nach traurigen Momenten oder schwierigen Situationen kann das kleine Gebet dazu so beginnen: „Danke, Gott, dass du mich bewahrt hast... dass du geholfen hast...“.

Schmücken Sie bewusst Weihnachten und Ostern aus: Bauen Sie zu Weihnachten eine Krippe auf, lesen Sie die Weihnachtsgeschichte. Auch für Ostern gibt es eine Osterkrippe. Gibt es in Ihrer Region einen Familiengottesdienst, den Sie gemeinsam besuchen können? – P.S.: Ostern beginnt erst Ostersonntag, nicht schon in der Passionszeit nach Aschermittwoch. 

 

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