Der Kirchenkreis Rotenburg

So ist Kirche hier im Kirchenkreis Rotenburg. Das macht sie. Dazu ist sie in unserer Welt nützlich und notwendig. Das sind die Menschen, die sich hier engagieren. Das sind ihre Erfahrungen, Ideen und Ziele. Und immer wieder wird deutlich: In dieser Kirche ist Platz, um selbst dabei zu sein, mitzuerleben und auch mitzugestalten.

Einladung zum Landesjugendcamp

2.000 Jugendliche werden lautstark

Kirchenkreis Rotenburg: Jugenddiakon Werner Burfeind wirbt für das Landesjugendcamp

„Es ist wie ein kleiner Kirchentag. Und es ist ein Highlight der Evangelischen Jugend in der hannoverschen Landeskirche.“ Wenn Werner Burfeind, Jugenddiakon des Kirchenkreises Rotenburg, vom Landesjugendcamp spricht, kann er richtig begeistern. 2.000 Jugendliche kommen alle zwei Jahre bei diesem großen, traditionellen Treffen in einer riesigen Zeltstadt auf dem Gelände des Evangelischen Jugendhofs Sachsenhain in Verden zusammen. Zahlreiche Teams aus Kirchenkreisen, Jugendverbänden und Sprengeln haben für drei Tage ein vielseitiges Programm aus Workshops, Bühnenshows, Diskussionen, Musik, Theater, Andachten, Gottesdiensten sowie Spiel- und Spaßaktionen vorbereitet. Das Landesjugendcamp richtet sich an junge Leute zwischen 14 und 27 Jahren, es findet statt vom 1. bis 3. Juni. Anmeldungen sind noch bis Ende April möglich.

Der Vergleich mit einem kleinen Kirchentag passt, denn mehr als 150 Programmpunkte werden angeboten. Die Teilnehmenden bekommen vorab ein Programmheft ausgehändigt, mit dessen Hilfe sie sich ihre Aktivitäten selbst zusammenstellen können. „Das Programm wird in großen Teilen von Jugendlichen ausgedacht und gestaltet“, sagt Burfeind, der ebenfalls zum Vorbereitungsteam für das Zelt des Sprengels Stade gehört. Sprengel sind kirchliche Amtsbezirke in der Landeskirche Hannovers, in der jeweils Kirchenkreise zusammengefasst sind. Das Motto des diesjährigen Landesjugendcamps lautet: „Lautstark“.

„Wir wollen beispielsweise darüber nachdenken, wofür es lohnt, sich lautstark einzusetzen“, sagt der Diakon. Aus den Ergebnissen wird dann ein Stummfilm gedreht. Weiterhin bietet seine Vorbereitungsgruppe ein Kinozelt mit Kurzfilmen und anschließenden Diskussionsrunden zu Themen wie Fremdenhass oder der Frage, warum Gott Leiden zulässt, obwohl er die Macht hätte, sie zu verhindern. Auch das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit wird sowohl theoretisch als auch praktisch bearbeitet. Dazu gibt es die Möglichkeit, Abfälle in neuwertige Produkte umzuwandeln, was auf Neudeutsch Upcycling genannt wird. Zudem wird ein Camp-Song geschrieben und aufgenommen, es gibt eine Einführung in die Gebärdensprache, es gibt seelsorgerliche Angebote, eine Silenceparty, Poetry-Slam und die Möglichkeit, rund um die Uhr in einem Fußballcourt zu bolzen.

„Und das ist nur ein Einblick in einige der Angebote aus unserem Sprengel. Aber es sind sechs Sprengel und noch zusätzlich Jugendverbände und Pfadfinder, die sich am Programm beteiligen“, sagt Diakon Burfeind. Er und Diakonin Ingrid Radlanski sind Ansprechpartner für die Teilnehmenden aus dem Kirchenkreis Rotenburg. Sie sind zu erreichen unter: Burfeind: 04261/6303931, kkjd.rotenburg@evlka.de, Radlanski: 04263/2857, ingrid.radlanski@gmx.de. Weitere Informationen gibt es unter www.evjugend-row.de und www.lajucamp.de.

 

DATUM

23. März 2018

AUTOR

Anette Meyer
BILDER (2)
Poetry-Slammer haben bereits auf dem letzten Landesjugendcamp für Begeisterung gesorgt
Die Unterbringung in Zelten macht einen Teil des besonderes Flairs des Landesjugendcamps aus
Poetry-Slammer haben bereits auf dem letzten Landesjugendcamp für Begeisterung gesorgt

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