KIRCHE MIT MIR

Ohne Sie fehlt uns was: Engagierte Menschen gestalten das Gemeindeleben entscheidend mit. Vielerorts geht dies weit über die Kirchenmauern hinaus. Auch die Leitung unserer Kirche ist Teamarbeit. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten setzen sich ein, für die Zukunft vor Ort. -- MITGOTT und MITMENSCHEN.

Kirchenvorstandswahl

Kirchenvorstände suchen Kandidaten -- Auf eine gute Mischung kommt es an

Am 11. März 2018 finden in der gesamten Landeskirche Hannovers die Kirchenvorstandswahlen statt. Deshalb haben sich Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher am Rande des Kirchenkreistags in Schneverdingen zusammengefunden, um die erste Phase dieser Wahl einzuleiten. „In diesem ersten Schritt müssen die Kirchenvorstände der einzelnen Kirchengemeinden sich auf die Suche nach neuen Kandidatinnen und Kandidaten machen“, erläutert Superintendentin Susanne Briese.

Eine Möglichkeit dazu ist, eine Findungskommission zu bilden. „Diese Gruppe sollte sich aus Personen zusammensetzen, die gerade nicht dem Kirchenvorstand angehören, die sich aber gut im Ort auskennen und eine gute Mischung der Gemeinde repräsentieren“, sagt die Theologin, die Beispiele kennt, wo solche Gremien sehr erfolgreich gearbeitet haben. „Diese Menschen aus dem Ort haben oft einen anderen Blick auf die Kirchengemeinde.“

Die Mitglieder der Findungskommission können sich beispielsweise das Wählerverzeichnis vornehmen und nach interessanten Namen durchsehen. Dabei sollten sie auf eine Mischung aus unterschiedlichen Generationen, unterschiedlichen Berufen und Geschlechtern achten. Aus diesem Gremium heraus könnten dann auch erste Gespräche geführt werden. Letztendlich legt die Findungskommission dem Kirchenvorstand eine Liste mit Vorschlägen vor.

Die Arbeit des Kirchenvorstands ist sehr verantwortungsvoll und abwechslungsreich. Es ist das von der Gemeinde gewählte Leitungsgremium und trägt zusammen mit dem Pfarramt insbesondere die Verantwortung für Finanzen, Gebäude und Grundstücke. Als Arbeitgeber hat der Kirchenvorstand darüber hinaus die Dienstaufsicht für die in der Gemeinde angestellten Mitarbeitenden. Schließlich ist das Gremium auch mitverantwortlich für den Gottesdienst und die Konfirmandenarbeit.

„Die evangelische Kirche lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Kirche mitgestalten. Deshalb soll sich niemand wundern, wenn er in den nächsten Tagen oder Wochen angesprochen wird“, sagt Briese. Sie bittet darum, die Anfrage sehr genau zu prüfen und nicht gleich nein zu sagen, denn: „Es ist ein Vertrauensamt, das Raum für neue Möglichkeiten und für Ungewöhnliches schaffen kann. Und es macht – bei aller Arbeit – auch Spaß.“

 

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Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher aus dem Kirchenkreis Rotenburg eröffnen gemeinsam die erste Phase für die Wahlen im März 2018
Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher aus dem Kirchenkreis Rotenburg eröffnen gemeinsam die erste Phase für die Wahlen im März 2018

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