Der Kirchenkreis Rotenburg

So ist Kirche hier im Kirchenkreis Rotenburg. Das macht sie. Dazu ist sie in unserer Welt nützlich und notwendig. Das sind die Menschen, die sich hier engagieren. Das sind ihre Erfahrungen, Ideen und Ziele. Und immer wieder wird deutlich: In dieser Kirche ist Platz, um selbst dabei zu sein, mitzuerleben und auch mitzugestalten.

Kirchenkreis stärkt Arbeit mit Kindern

Die Arbeit mit Kindern wird im Kirchenkreis Rotenburg in Zukunft ausgebaut werden. Dafür hat der Kirchenkreistag auf seiner jüngsten Sitzung in Rotenburg die letzten Weichen gestellt. Nachdem das Gremium diesen Schwerpunkt bereits vor einiger Zeit in seinen Grundstandards verankert und dafür in den Finanzplan ab Mitte 2018 50.000 Euro pro Jahr eingestellt hatte, folgte nun als letzter Schritt der einstimmige Beschluss über die Rahmenbedingungen, nach denen das Geld eingesetzt werden soll.

Der Ausschuss für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen des Kirchenkreistags hatte das Konzept dazu erarbeitet und sein Vorsitzender, Kirchenkreisjugenddiakon Werner Burfeind, stellte es den Delegierten vor. Danach wird jeder der fünf Kirchenregionen pro Jahr 10.000 Euro zur Verfügung stehen. Das Geld sollen sie für einen zusätzlichen Stellenanteil verwenden. „Wichtig ist, dass mit dieser Stelle nicht die vorhandene Arbeit finanziert wird, sondern eine Erweiterung der Arbeit mit Kindern zwischen sechs und dreizehn Jahren erfolgt“, sagt Burfeind. Wie diese aussieht, darüber müssen sich die Kirchengemeinden einer Kirchenregion untereinander verständigen. „Möglich ist auch eine Planung mit der Nachbarregion zusammen“, sagt der Diakon.

Hartmut Ladwig, der Vorsitzende des Kirchenkreistags, freut sich über den einstimmigen Beschluss und hofft auf kreative Konzepte. „Ich finde es toll, dass wir uns diesem Thema auf diese Weise annehmen“, sagt Ladwig. Dem schließt sich Superintendentin Susanne Briese an: „Endlich können wir damit starten, unsere Arbeit mit Kindern zu intensivieren.“

 

DATUM

30. März 2017

AUTOR

Anette Meyer
BILDER (1)
Sind gespannt auf kreative Konzepte für die Arbeit mit Kindern: Susane Briese (von links), Werner Burfeind und Hartmut Ladwig