Glauben – Wahrnehmen – Handeln

Das Leitbild stellt das Verständnis und die Ziele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kirchenkreis Rotenburg dar und zeigt, wie sie miteinander umgehen und wie sie den Menschen, an die sie sich wenden, begegnen. Dieses Leitbild wurde am 01. Juli 2005 vom Kirchenkreistag des Ev.-luth. Kirchenkreises Rotenburg beschlossen. Die Textgrundlage entstand bei einer zweitägigen Leitbildklausur im September 2004, an der mehr als 70 Vertreterinnen und Vertreter der Kirchengemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises, Interessierte und Menschen des öffentlichen Lebens teilgenommen haben.

Leitbild

Die drei Schlagwörter des Leitbilds lauten:

Glauben - Wahrnehmen - Handeln

Glauben leben

Der Kirchenkreis orientiert sich an Jesus Christus, seinem Wort und Handeln.

Von Gott angesprochen und geliebt, wenden wir uns unseren Mitmenschen zu. Wir achten die Würde, die Gott jedem Menschen verleiht.

Unser Glaube findet Gestalt in Gottesdiensten, in Gruppen und Veranstaltungen, im seelsorgerlichen Gespräch, in diakonischem und sozialem Engagement, in öffentlichen Reden und Beiträgen, in Kunst und Musik.

Wir wenden uns an alle Menschen in der Region, berücksichtigen ihre Lebensbedingungen, begegnen ihnen freundlich und sprechen so, dass wir verstanden werden. Die Vielfalt der Menschen achten wir als Gewinn. Wir fördern den Dialog mit anderen Weltanschauungen und Religionen.

Kirchengemeinden unterstützen

Der Kirchenkreis bildet den Rahmen für die Arbeit der Kirchengemeinden und fördert den Austausch und die Zusammenarbeit unter ihnen.

Die Aktivitäten der Kirchengemeinden und die Stärken ihrer Mitarbeitenden machen wir sichtbar und nutzen sie auch über Gemeindegrenzen hinweg. Verschiedene Traditionen und Prägungen in den Kirchengemeinden verstehen wir als eine Chance, voneinander zu lernen und miteinander neue Wege zu gehen. Die ökumenische Zusammenarbeit mit anderen christlichen Gemeinden ist für uns eine bleibende Aufgabe. Im Kirchenkreis sorgen wir für eine zentrale und effektive Verwaltung. Mit den vorhandenen Mitteln gehen wir sorgfältig um und suchen neue Formen der Förderung kirchlicher Arbeit. Wir achten auf einen gerechten, solidarischen und wirkungsvollen Einsatz unserer Mittel.

Schwerpunkte setzen

Der Kirchenkreis fördert Diakonie, Jugendarbeit und Partnerschaften über den Kirchenkreis hinaus.

Wir bieten kompetenten Rat und tätige Hilfe für Menschen in sozialen und psychischen Notlagen. Wir stärken soziale Initiativen und arbeiten mit den selbstständigen diakonischen Einrichtungen zusammen. Auf die Jugendarbeit legen wir besonderen Wert. Wir engagieren uns für eine eigenständige und positive Entwicklung junger Menschen in Kirche und Gesellschaft. Wir fördern das Verständnis zwischen den Generationen. Weil die Kirche die ganze Welt umspannt, pflegen wir Partnerschaften mit anderen Kirchengemeinden und Kirchenkreisen und entwickeln auch internationale Kontakte weiter.

Viele beteiligen

Der Kirchenkreis schätzt die Motivation aller Mitarbeitenden und fördert das freiwillige Engagement. Wir informieren uns verlässlich und machen unsere Arbeit transparent. Wir klären Ziele und Verantwortlichkeiten. Wir orientieren uns an den vorhandenen Begabungen, achten die Grenzen unserer Möglichkeiten und organisieren Fort- und Weiterbildung. Bei Konflikten suchen wir den direkten Kontakt und bemühen uns um einvernehmliche Lösungen. Wir fördern innovative Projekte und sprechen gezielt auch Menschen an, die bisher wenig Bezug zur Kirche haben.

Position beziehen

Der Kirchenkreis versteht sich als Teil der Gesellschaft mit ihren Fragen und Nöten.

Dem Auftrag von Jesus Christus folgend setzen wir uns für Frieden, soziale Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung ein. Wir bringen unterschiedliche Positionen miteinander ins Gespräch.Wir stärken die öffentliche Wahrnehmung unserer Kirche. Wir suchen die Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen und gesellschaftlichen Gruppen und gehen auf Schulen, Vereine, Institutionen und Medien zu.

Über dieses Leitbild

Dieses Leitbild wurde am 01. Juli 2005 vom Kirchenkreistag des Ev.-luth. Kirchenkreises Rotenburg beschlossen. Die Textgrundlage entstand bei einer zweitägigen Leitbildklausur im September 2004, an der über 70 Vertreterinnen und Vertreter der Kirchengemeinden und Einrichtungen des Kirchenkreises, Interessierte und Menschen des öffentlichen Lebens teilgenommen haben. In den Monaten dazwischen haben viele Gremien, Gruppen und Einzelpersonen zu den Textentwürfen Stellung genommen. Nach einer vorsichtigen Schätzung haben ca. 350 Menschen im Kirchenkreis Rotenburg an dem vorliegenden Leitbild mitgearbeitet. Dennoch ist es kein Text für die Dauer, sondern ein Arbeitspapier, mit dem wir zeigen wollen, worin wir im Moment unsere Aufgaben und Ziele sehen. Wir wollen den Text an den Erfahrungen und Entwicklungen messen, die auf uns zukommen. Über Reaktionen freuen sich alle, die im Kirchenkreis Verantwortung tragen.

Die Mitglieder der Redaktionsgruppe:

Horst Beinlich, Rotenburg
Hans-Peter Daub, Rotenburg
Miriam Deutz, Scheeßel
Thomas Hartmann, Visselhövede
Frank Hasselberg, Schneverdingen
Arne Hildebrand, Scheeßel
Nils-Peter Kolthammer, Schneverdingen
Birgit Lynge, Rotenburg
Margarete Plate, Rotenburg
Elke Schaar, Fintel
Friedrich von Schiller, Lauenbrück

BILDER (1)
Gemeinsame Arbeit an den Zielen des Kirchenkreises
Gemeinsame Arbeit an den Zielen des Kirchenkreises