Andachten

Kurz innehalten. Sich für einen Moment besinnen, woher wir eigentlich kommen, was wichtig ist im Leben. Dabei helfen uns kurze Andachten. Die Pastorinnen und Pastoren des Kirchenkreises Rotenburg verfassen jede Woche zwei Zeitungsandachten für die Rotenburger Rundschau und die Rotenburger Kreiszeitung. Wir veröffentlichen sie hier und schaffen damit ein Archiv, auf das Sie zurückgreifen können, wann immer Sie möchten. Denn: Ihre Zeitung werfen Sie irgendwann in den Papierkorb. Die Andachten behalten jedoch ihre Gültigkeit jenseits der Tagesaktualität.

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Mo. 03.06.13
Die Narben einer Stadt
Die Narben einer Stadt

An einem der regnerischen Tage dieser Woche leuchtete ein überraschend sonniger Abend. Die große romanische Kirche wurde in magisches Licht getaucht. St. Michaelis in Hildesheim gilt als Weltkulturerbe –das erschien in diesem Moment unmittelbar einleuchtend. Der Abendblick auf die Basilika war der Abschluss eines Rundgangs durch Hildesheim, das ich einige Jahre nicht gesehen hatte. An manchen Stellen wurden inzwischen alte Gebäude der Stadt restauriert. In den Lücken dazwischen ist auch interessante neue Architektur entstanden. Nach der Renovierung von St. Michaelis zur 1000-Jahr-Feier vor drei Jahren wird jetzt der ganze Dombezirk renoviert. 2015 soll alles fertig sein.

Ich bin beeindruckt von dem Aufwand, der bis heute betrieben wird. Die Stadt soll noch immer etwas zurückbekommen von der Schönheit, die sie früher einmal berühmt machte: das „Nürnberg des Nordens“. Das Ereignis, das solche Anstrengung bis heute nötig macht, liegt mehr als zwei Generationen zurück: Am frühen Morgen des 22. März 1945 warfen 250 Flugzeuge innerhalb von 15 Minuten über 1000 Tonnen Bomben auf die Stadt und zerstörten sie zu 75 %. Die bewunderte Altstadt lag in Schutt und Asche, 1500 Menschen waren gestorben.

Während ich Hildesheim erlebe, gehen meine Gedanken zu zwei anderen Weltkulturerbe-Städten, – beide noch viel bedeutsamer. Damaskus gilt als die älteste durchgängig bewohnte Stadt in der Geschichte der Menschheit, und in Aleppo hat der Legende nach schon Abraham eine Kuh gemolken. Die, die heute in diesen Städten kämpfen, haben für sich selbst gute Gründe. Wahrscheinlich meinen sie, nicht anders zu können. Was sind alte Gebäude gemessen an dem Unrecht, das man bekämpft oder zu bekämpfen glaubt. Und doch werden die Ruinen in diesen Städten noch Generationen später von der Gewalt unserer Gegenwart erzählen, von der Hilflosigkeit der Völker, die zusehen und keinen anderen Weg finden, von der Brutalität, zu der Menschen ganz augenscheinlich fähig sind. Wo erst einmal Krieg ist, gibt es keine Begrenzung mehr.

Ich denke, dass wir auch in unserem Land wieder konsequenter zu der Einsicht in den Ruinen zurückkehren müssen: Krieg darf um der Menschen und um Gottes willen nicht sein! Und mit Kriegswaffen verdient man anständiger Weise kein Geld.

Mo. 03.06.13
Halbzeit
Frank Hasselberg
Halbzeit

Kinder, wie die Zeit vergeht: Die Hälfte des Jahres ist schon wieder um. Des Kirchenjahres natürlich, das ja mit dem 1. Advent beginnt und am Ewigkeitssonntag endet. Vorbei die Zeit der schönen Feste mit Weihnachten, Ostern und Pfingsten, jetzt kommt die schier endlose Reihe der „Sonntage nach Trinitatis“. Halbzeit, das bedeutet immer Rückschau und Ausblick. Was war gut, und was kann man noch verbessern - wie beim Fußball, wo es in der Kabine eine Standpauke des Trainers oder lobende Worte gibt, je nachdem. Jetzt bloß nicht nachlassen, auch wenn die Beine schwer werden, nicht den Mut verlieren, weiter nach vorne stürmen!
Manche unserer Zeitgenossen erscheinen mir wie Spieler, die sich schon aufgegeben haben. Für sie ist das Glas halb leer, es geht auf das Ende zu, alles schmeckt nur noch schal. Ich sehe das Glas lieber halb voll, sehe, was noch kommen kann an schönen Dingen und bin neugierig auf die Zukunft. Natürlich, mich erschreckt es manchmal auch, wie mir die Zeit unter den Fingern zerrinnt, aber muss ich deswegen vor der Uhr sitzen wie das Kaninchen vor der Schlange und um jedes Kalenderblatt trauern, das ich abreißen muss? Nein, denn ich weiß: Meine Zeit steht in Gottes Händen, wie es in Psalm 31 (Vers 16) heißt. Dazu gibt es ein modernes Kirchenlied, das ich gern singe:

„Es gibt Tage, die bleiben ohne Sinn. Hilflos seh´ ich, wie die Zeit verrinnt.

Stunden, Tage, Jahre gehen hin, und ich frag´, wo sie geblieben sind.

Meine Zeit steht in deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.

Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir!“

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine schöne 2. Halbzeit!

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Frank Hasselberg

Arbeitsbereiche im Kirchenkreis: 
Öffentlichkeitsarbeit
Arbeitsbereich in der Kirchengemeinde: 
Pastor/-innen
Frank
Hasselberg
Pastor, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis
Schneverdinger Straße 14
29640
Schneverdingen
Tel.: 
(05193) 4130
Sa. 25.05.13
„… dem dreimal einen Gott“
Dr. Matthias Wilke
„… dem dreimal einen Gott“

Nach Pfingsten folgt der Trinitatissonntag. Da wird die Majestät des dreieinigen Gottes gefeiert. Wir Christen glauben an einen Gott, der sich in verschiedener Weise uns Menschen zeigt: Gott zeigt sich als Schöpfer des Universums. Gott zeigt sich im kleinen Kind im Stall von Bethlehem, das als Erwachsener gekreuzigt wurde und wieder auferstanden ist, Jesus Christus. Gottes Geist erfüllt uns mit den Gaben des Vertrauens, der Hoffnung und der Liebe. Es ist derselbe und gleiche Gott, der sich in unendlich verschiedener Weise zu erkennen gibt. Man hat versucht, drei Grundströmungen der göttlichen Offenbarung zu erkennen: die Offenbarung Gottes in der Schöpfung, in der Erlösung durch Jesus und in der Heiligung durch den Heiligen Geist.

 

Gern betrachte ich große alte Bäume mit ihrem satten Grün. Sie erinnern mich an die alte Vorstellung vom Lebensbaum. Übertragen auf die Dreieinigkeit Gottes stelle ich mir vor, dass die Wurzel dieses Lebensbaumes Gott, der schaffende Vater selbst ist, welcher alles ins Leben gerufen hat und alles Leben trägt und erhält! Der Baumstamm dieses Lebensbaumes ist der Sohn, Jesus Christus. Die Größe eines Baums erkennen wir am besten durch seinen Stamm. Die Größe Gottes erahnen wir am besten durch seinen Sohn, der in diese Welt gekommen ist, um sie zu erlösen! Der Stamm trägt die Äste und Zweige. Den Lebenssaft eines Baums sehen wir natürlich nicht! Wir sehen aber die schönen Blätter und Früchte! Blätter und Früchte sind ohne den Lebenssaft eines Baumes undenkbar. Diesen Lebenssaft des Lebenssaftes möchte ich mit dem Geist Gottes vergleichen, seine Früchte sind Glaube, Hoffnung, Liebe.

 

Ein Kirchenvater, Gregor von Nazianz, versucht die Dreieinigkeit Gottes so zu erklären: Da ist eine Quelle.Ihr Wasser sammelt sich zu einem kleinen Bach. Dieser Bach gräbt sich nun seinen Weg den Hang hinunter, bis weit hinein in das Tal. Und er wächst dabei, wird größer und mächtiger und wird endlich zu einem richtigen Fluss. Und so haben wir eine Quelle, einen Bach und einen Fluss. Alle drei führen das gleiche Wasser.

 

Genau genommen ist die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes nur ein Versuch, das geheimnisvolle Wesen Gottes in Worte zu fassen. Die Legende erzählt vom Begründer der Trinitätslehre, Augustin, dass dieser am Strand ein Kind beobachtete. Dieses Kind lief immer wieder zum Meer, schöpfte Wasser in eine Muschel und goss es in ein Loch. Augustin machte sich über das Kind lustig; „Du willst doch nicht etwa das ganze Meer ausschöpfen?“ Das Kind entgegnete: „Und du willst mit deinem menschlichen Verstand die Dreieinigkeit Gottes erfassen?“

 

Wenn wir nun diesen Trinitatissonntag feiern, sind wir eingeladen, über diese Frage nachzudenken: wo – wie – wann haben wir Gott erfahren. Vielleicht kommen wir sogar mit unseren Mitmenschen darüber ins Gespräch.

 

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Dr. Matthias Wilke

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Pastor/-innen
Arbeitsbereich in der Kirchenregion: 
Pastor/-innen
Matthias
Wilke
Pastor
Westerwalseder Straße 7
27386
Kirchwalsede
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(04269) 9320121
Fax: 
04269-2187
Sa. 25.05.13
Rechenkünste
Frank Hasselberg
Rechenkünste

Es ist eine alte Streitfrage, wer am schlechtesten rechnen kann: Theologen oder Juristen. Wenn ich auf den heutigen Sonntag blicke, habe ich wohl verloren: Dreieinigkeit, lateinisch Trinitatis. Nach diesem Fest werden alle Sonntage bis zum Ende des Kirchenjahres gezählt. Drei ist gleich eins - was soll das denn? Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist: Für viele ist es ein Rätsel, wieso drei Personen ein Gott sind. Ist das nicht mathematischer Blödsinn?

Auf der anderen Seite ist die Trinität, die Dreiheit vieler Dinge, offenbar: Wir teilen die Geschichte ein in drei Epochen, Antike, Mittelalter und Neuzeit. Der Mensch besteht aus Körper, Geist und Seele. Einen Raum ergeben erst die Maße Länge, Höhe und Breite. Und ein chemisches Element wie Wasser kommt in drei Zustandsformen vor: fest, flüssig und gasförmig. Für mich sind das Spuren der Trinität. So hat sich Gott offenbart als der Schöpfer-Vater, der Erlöser-Sohn und der Erkenntnis-Geist. Dennoch bleibt es letztlich ein Geheimnis des Glaubens, wie ein Gott in drei Personen wirkt. Als Menschen würden wir zu gern diese Grenze des Geheimnisses überschreiten, aber das wird uns nie ganz gelingen.

Dietrich Bonhoeffer umschreibt das Ganze so: „Der Sinn der Dreieinigkeitslehre ist ungeheuer einfach, so dass es jedes Kind verstehen kann: Es ist wahrhaftig nur ein Gott, aber dieser ist die vollkommene Liebe und als solcher ist er Jesus Christus und der Heilige Geist. Die Dreieinigkeit ist nichts als der schwache Lobpreis der Menschen auf das Ungestüm der Liebe Gottes, in der er sich selbst verherrlichte… ist Aufruf zur Anbetung, zur Ehrfurcht, zur Liebe, die sich in Gott versenkt. Dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist sei allein die Ehre von nun an bis in Ewigkeit.“

Dreieinigkeit: Niemand muss weiter als bis drei zählen können, um Gott zu verstehen. Ich finde das klasse, das bekomme ich noch hin!

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Frank Hasselberg

Arbeitsbereiche im Kirchenkreis: 
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Arbeitsbereich in der Kirchengemeinde: 
Pastor/-innen
Frank
Hasselberg
Pastor, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis
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Schneverdingen
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So. 19.05.13
Begeistert
Begeistert

Wie gelingt Veränderung? Veränderung ist notwendig in vielen Bereichen. Man müsste alles auf den Kopf stellen, noch einmal von vorn anfangen. Grundsätzlich, andere Strukturen, Erneuerung auf ganzer Linie:, im Finanzgebaren, in der Politik, vor allem in der materiellen Grundorientierung dieser Gesellschaft und auch in der Kirche. Gier, Machtgehabe und Mogelei – das muss anders werden. Wenn nichts Grundlegendes geschieht, wird es sich nicht bessern. Nur leider, was kann ein einzelner Mensch tun?

Gottes Geist begeistert Menschen. Er fährt nicht in Strukturen, er zeigt sich nicht im großen Ganzen, sondern immer in Menschen aus Fleisch und Blut. Begeisterte. Begabte. Und es ist keine Masse. Zwölf Leute waren es an dem Anfang, von dem die Bibel erzählt. Und einer von ihnen wie Petrus ist so begabt, dass er den Mund aufmacht und deutet, was geschieht. Veränderung ereignet sich, indem Gottes Geist in die Menschen kommt. Ein Einfall. Inspiration. Innovation. Und die, die sich dem öffnen, teilen miteinander, was sie begeistert. Die Jungen erzählen den Alten von ihren Zukunftsideen. Die Alten verstecken nicht länger verschämt ihre Träume, die ja noch immer da sind. Sie reden miteinander von dem, was möglich ist. Und sie tun, was sie im Inneren begeistert.

Nicht jede Inspiration verändert die Welt. Aber ohne Inspiration geschieht nichts Lebendiges. Pfingsten erinnert an diese tiefe Wahrheit. Ohne Begeisterung wird sich nichts zum Besseren verändern, - durch den Geist, nicht durch Gewalt.

Manche glauben, früher gab es mehr von Gottes Geist. An dem ursprünglichen Pfingstfest z.B. mit Brausen und Feuerflammen. Aber heute sind wir von guten Geistern verlassen. Ich glaube nicht, dass Gott in unserer Zeit weniger gegenwärtig ist als in anderen. Er geizt nicht ausgerechnet heute und bei uns mit dem Geist, den er auf die Jünger so freigiebig ausgegossen hat. Wir müssen aber den Blick schärfen und Platz lassen für die Begeisterung eines Menschen. In der Begeisterung liegt eine Kraft, die auch uns anstecken kann. Und wir sollten mehr Raum geben für das, was uns selbst inspiriert.

Wenn zwölf ihre Begeisterung teilen, geschieht ein Aufbruch. Mit Gewissheit. Pfingsten heute. Da wird nicht alles anders, aber vieles wird neu in der Kirche, in der Politik und auch im eigenen Leben. In jedem Fall. Es ist gut, wenn wir dabei sind. Gott segne Ihr Pfingstfest!

 

Di. 09.04.13
Die eiserne Lady
Matthias Richter
Die eiserne Lady

Die eiserne Lady ist tot. Am letzten Montag ist die frühere britische Premierministerin Margaret Thatcher im Alter von 87 Jahren gestorben. Davor war sie lange dement, lebte zurückgezogen.

Eigentlich ist das kaum eine Nachricht, die zu großen Gefühlen Anlass gibt. Sie hatte ein langes Leben. Und die großen Zeiten der umstrittenen Dame liegen über 20 Jahre zurück. Für die einen repräsentierte sie die Stärke ihrer Nation. Eine Frau, die anpackt, die endlich mal aufräumt. Für die anderen steht sie für sozialen Kahlschlag und für die Absurdität des Falklandkrieges. Und sie haben nicht ihre Nibelungentreue zum chilenischen Diktator Pinochet vergessen, den sie als aufrechten Kommunistenhasser verehrte.

Jetzt ist sie tot. Eigentlich ein guter Anlass, um noch einmal fair Bilanz zu ziehen. Wären da nicht die Gefühle. Die einen steigern nun ihre Verehrung für eine große Staatsmännin, blenden alles Kritische aus. Sie reduzieren die Lady auf den eindrucksvollen Einsatz ihrer Handtasche und ihre pfiffige Schlagfertigkeit. Die anderen verbrennen öffentlich Porträts von ihr, singen "Ding Dong, die Hex' ist tot!" und schmähen sie posthum als Schlampe.

Natürlich erklärt sich solche fortdauernde Polarisierung mit ihrem Leben, das früher schon nur wenige kalt ließ. Und natürlich wird auch manche Reaktion durch die Medien aufgebläht. Und dennoch beschäftigen mich die Berichte - vielleicht weil ich daran denke, was einmal über mich gesagt wird?

Vielleicht geht es manchen so wie mir, dass sie sich wünschen würden: „Wenn ich einmal soll scheiden, dann erinnert Euch an mich. Seid ruhig ehrlich dabei. Ja, ich habe manches verbockt, habe vieles falsch eingeschätzt. Manchmal war ich kein hilfreicher Zeitgenosse, und es war nicht leicht mit mir. In manchen Sachen war ich aber auch richtig gut. Ein paar Mal war ich wirklich selbstlos. Einige Male konnte man sich ein Vorbild an mir nehmen. Licht und Schatten eben – traut Euch und sprecht über beides. Ich hoffe, dass Euer letztes Urteil nachsichtig ist. Aber wenn das nicht geht, ist es eben auch so. Auf jeden Fall werde ich im Himmel viel über mich selbst lernen – und mit Euch noch viel zu diskutieren haben.“

 

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Matthias Richter

Matthias
Richter
Theologischer Direktor des Agaplesion Diakonieklinikums
Elise-Averdiek-Straße 17
27356
Rotenburg
Tel.: 
(04261) 77-0
Do. 04.04.13
Nimm Dir das Leben!
Jutta Wendland-Park
Nimm Dir das Leben!

Nimm Dir das Leben!

 

Nimm dir das Leben, so heißt es in einem Lied von Udo Lindenberg. Darin erzählt er von einer Freundschaft zwischen zwei „Typen“, die sich einst unsterblich fühlten. Und heute?

„Heut’ stehst du mit einem Bein im Grab

die Welt da draußen macht dich fertig

und du sagst, du hast genug“ so heißt es im Text.

 

Vielleicht fühlen Sie sich bei diesen Zeilen angesprochen, weil das Leben es auch gerade nicht gut mit Ihnen meint. Weil Ihnen alles über den Kopf gewachsen ist; Sie müde und kraftlos geworden sind.

Dann sollten Sie hören, wie es in dem Lied weitergeht. Dort heißt es nämlich:

„Nimm dir das Leben und lass es nicht mehr los

greif’s dir mit beiden Händen

mach’s wieder stark und groß.

Nimm dir das Leben

Und gibt’s nie wieder her

Denn wenn man es mal braucht

Dann findet man’s so schwer.“

 

Das sind hoffnungsvolle Worte. Sie fordern auf, das Leben nicht aufzugeben, weil es so kostbar ist. Und so einzigartig.

Genau das ist die Osterbotschaft. Auch sie beginnt mit der Verzweiflung und Mutlosigkeit der Jünger, als Jesus Christus am Kreuz stirbt und alles verloren scheint.

Doch dann, an jenem Ostermorgen, wird deutlich: Das Grab ist leer.

Das Leben hat gesiegt gegen den Augenschein.

Und sie, die Jünger, verspüren plötzlich neue Kraft. Sie nehmen ihr Leben wieder selbst in die Hand und begreifen: Gott will das Leben. Wir haben eine Zukunft!

 

Gott will das Leben. Er ist das Leben. Mit ihm an der Seite kann es gelingen, immer wieder aufzustehen und einen neuen Anfang zu wagen. Mit ihm an der Seite werden wir zu Protestleuten gegen den Tod, wie es ein Theologe formulierte.

 

Deshalb...

Nimm dir das Leben und lass es nicht mehr los

greif’s dir mit beiden Händen

mach’s wieder stark und groß.

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Jutta Wendland-Park

Arbeitsbereiche im Kirchenkreis: 
Diakonische Einrichtungen
Jutta
Wendland-Park
Pastorin, Vorstandsvorsitzende der Rotenburger Werke
Lindenstraße 14
27356
Rotenburg
Tel.: 
(0426) 920212
Fax: 
(0426) 920200
Fr. 29.03.13
Das Kreuz mit dem Kreuz
Jutta Wendland-Park
Das Kreuz mit dem Kreuz

Es ist ein Kreuz mit den Kreuzen. Mit den Kreuzen, die Menschen zu tragen haben. Seit Tausenden von Jahren, hier und überall auf dieser Erde.

Mitte Dezember letzten Jahres wird eine junge indische Studentin in Neu Dehli von mehreren Männern brutal in einem Bus vergewaltigt und danach blutend am Straßenrand liegen gelassen. Sie stirbt anderthalb Wochen später an den schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Am 10. März diesen Jahres wird ein junger Mann an einer Bushaltestelle am Bahnhof in Kirchweyhe schwer verletzt, als er einen Streit zu schlichten versucht. Auch er stirbt wenige Tage später im Krankenhaus an seinen Kopfverletzungen.

Von manchen dieser Kreuze lesen wir in der Zeitung, erfahren wir aus dem Fernsehen oder wir erleben sie am eigenen Leib. Die meisten Kreuze, die Menschen zu tragen haben, kennen wir nicht. Sie erzählen von Menschen, die den Kampf mit einer tödlichen Krankheit verlieren, von denen, die Opfer von Unfällen, von Gewalt und Terror werden, die verzweifelt, einsam und verbittert sind.

Manchmal sehen wir ein Kreuz am Straßenrand, geschmückt mit Blumen.

Jeder hat sein Kreuz zu tragen, heißt es im Volksmund.

Und doch scheint die Last manchmal sehr ungerecht verteilt zu sein. An diesem Haus geht kein Kreuz vorbei, heißt es dann.

Es ist ein Kreuz mit den Kreuzen. Und mit diesem einen Kreuz, das uns besonders am Karfreitag vor Augen steht. Gott lässt seinen Sohn sterben, sterben am Kreuz. Sein Sohn geht diesen Weg für uns. Nur schwer nachvollziehbar. Vielen bleibt das Wort vom Kreuz eine Torheit.

Es ist ein Kreuz mit diesem Kreuz. Und das ist gut so.

Es öffnet uns die Augen für alles Leid dieser Welt.

Es erinnert an den, der mit seinem Tod am Kreuz ein Zeichen gesetzt hat für die Versöhnung Gottes mit uns und für Menschlichkeit unter uns. Es ermutigt uns, dafür einzutreten, dass Menschen von Kreuzen befreit werden, wo es möglich ist.

Und es ermutigt uns, Kreuze mit zu tragen, wo sie nicht genommen werden können.

So wird das Kreuz zum Zeichen der Hoffnung.

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Jutta Wendland-Park

Arbeitsbereiche im Kirchenkreis: 
Diakonische Einrichtungen
Jutta
Wendland-Park
Pastorin, Vorstandsvorsitzende der Rotenburger Werke
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Di. 02.04.13
Andacht von Barbara Dieterich, Pastorin im…
Barbara Dieterich
Andacht von Barbara Dieterich, Pastorin im Diakoniekrankenhaus Rotenburg

Dienst und Dienen

 

Neben den verschiedenen Dienstleistungen, die im Krankenhaus gegen Bezahlung angeboten und in Anspruch  genommen werden wie etwa den Pflegedienst, den Sozialdienst oder den Notdienst, um nur einige zu nennen, gibt es bei uns im Diakoniekrankenhaus auch den „Evangelischen Seelsorgedienst im Krankenhaus“ (esdk). Das ist eine Gruppe von Menschen, die eine Ausbildung gemacht haben, um Patienten im Krankenhaus zu besuchen, ihnen zu begegnen, sie zu begleiten. Dieser Dienst ist ehrenamtlich, es gibt also kein Geld dafür.

Wenn die Ehrenamtlichen anderen von ihrer Tätigkeit erzählen, reichen die Reaktionen von völligem Unverständnis: „Das kannst du doch gar nicht! Hast du zuhause nicht genug Arbeit? Du bist ja verrückt! Warum machst denn gerade so etwas?“ bis zu Bewunderung: „Das ist ja toll! Das könnte ich nicht.“ oder Nachdenklichkeit: „Eigentlich müssten wir alle etwas tun.“

Die Beweggründe, weshalb die Ehrenamtlichen sich für Besuche zur Verfügung stellen, sind: „Ich bin dankbar, dass es mir gut geht und ich möchte etwas Sinnvolles tun. Und es ist beglückend, zu merken, wenn mein Besuch für mein Gegenüber entlastend oder erleichternd ist.“

Im Bibelspruch für die kommende Woche heißt es: „Der Menschensohn – Jesus – ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zur Erlösung für viele.“ (Matthäus 20,28)

Aus Liebe zu den Menschen ist Jesus auf sie zugegangen und hat vielen neue Lebensmöglichkeiten eröffnet, er hat ihnen gedient – ein Ausdruck, den wir heute kaum noch gebrauchen, der aber im Wort Dienst enthalten ist. Auf ihre Weise dienen die Ehrenamtlichen den Menschen in der Nachfolge Jesu. Jede/r von uns kann überlegen, wie ihr/sein Dienst aussehen kann, denn dass unsere Mitmenschlichkeit gebraucht wird, das steht wohl außer Frage.

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Barbara Dieterich

Barbara
Dieterich
Pastorin
Jägerberg 10
27383
Scheeßel-Bartelsdorf
Tel.: 
04261/776299
Di. 26.03.13
Andacht von Frank Hasselberg, Markusgemeinde…
Frank Hasselberg
Andacht von Frank Hasselberg, Markusgemeinde Schneverdingen

Wissen sie, was sie tun?

Freitagabend in Deutschland. Karfreitag. Ein Blick in die Programmzeitschrift. Der Fernsehzuschauer hat die Wahl zwischen „Liebe und Tod auf Java“, „Stirb langsam“ oder „Twilight – Biß zum Morgengrauen“. Drama, Action oder Vampirfilm – für Unterhaltung, Spannung und reichlich Blut ist gesorgt!
Freitagabend in Bremen. Karfreitag. Es darf getanzt werden. Der „stille Feiertag“ wurde durch einen Beschluß der Bürgerschaft aufgeweicht. Dem Vergnügen eine Chance! Auf der Galopprennbahn wird der Saisonauftakt gefeiert. Die Bahn liegt ja außerhalb der Stadt. Immerhin: Die Osterwiese macht Pause. Wie lange noch?
Freitagabend in Jerusalem. Jesus ist tot. Ein qualvolles Leiden ist zu Ende. Golgatha liegt auch außerhalb der Stadt. Aber was dort geschieht, kriegen alle mit. Es ist das Ende eines Lebens. Blut fließt. Trauer.
Karfreitag 2013. Ein gar nicht mehr so stiller Tag. Früher galt er als der höchste Feiertag der Protestanten. Nur wenige interessieren sich heute noch dafür. Ein freier Tag, wie nett! Was war da noch gleich??
Karfreitag 2020. Der Widerstand der Kirchen war erfolglos. Die Bundesregierung hat beschlossen, den Karfreitag als gesetzlichen Feiertag zu streichen. Wenn der Tag sowieso nur genutzt wird, um Ausflüge zu unternehmen, das Auto zu waschen und in die Disco zu gehen, dann können die Leute auch für die marode Rentenversicherung arbeiten oder für die Abzahlung des Euro-Rettungsfonds. Für den Gottesdienst ist ein andermal Zeit. Wenn denn jemand unbedingt will.
Karfreitag Anfang der 30er Jahre nach Christi Geburt. Der Sohn Gottes hängt am Kreuz. Opfert sich, leidet für uns. „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!“

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Frank Hasselberg

Arbeitsbereiche im Kirchenkreis: 
Öffentlichkeitsarbeit
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Pastor/-innen
Frank
Hasselberg
Pastor, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis
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Schneverdingen
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Mo. 18.03.13
Andacht von Jens Ubben, Pastor in Scheeßel
Andacht von Jens Ubben, Pastor in Scheeßel

Einfach mal ausprobieren

Einblick in einen Seminarraum. Die Teilnehmer konzentrieren sich auf die Ausführungen der Mentorin: „Seien Sie mit spürbarer Ernsthaftigkeit bei der Sache! Machen Sie die Augen zu und halten Sie diese unbedingt geschlossen, damit deutlich wird, dass Sie mit Eifer dabei sind! Versuchen Sie, eine ruhende Ausgangshaltung zu finden! Neigen Sie ein wenig den Kopf! Achten Sie nun auf die Sprachwahl: Welche Anrede ist für Sie am stimmigsten und passt zu Ihren Anliegen? Denken Sie bitte daran, dass Dank und Bitte in ausgewogenem Verhältnis stehen! Gratulation, das sieht schon sehr gut aus! Das Grundlagenseminar zum Thema Beten haben Sie erfolgreich absolviert!“

Eine Theaterszene, die im Rahmen der 30-Tage-Aktion „Expedition zum DU“ in einem Gottesdienst unserer Kirchenregion gespielt wurde. Was in der Szene augenzwinkernd daherkommt, hat seinen Sinn: Beten hat mit Übung zu tun! Das kommt meist nicht von ungefähr. Ich darf mit Gott ganz natürlich sprechen, aber meist braucht es das Einüben. Beten ausprobieren, das ist das Ziel der „Expedition zum DU“.

Das Buch, das die Aktion begleitet, gibt am Anfang drei Tipps:

Suchen Sie sich einen festen Gebetsort! Das heißt natürlich, dass ich weiterhin an jedem Ort beten darf. Aber wenn ich zu Hause bin, nutze ich gern eine bestimmte Ecke meines Wohnzimmers. Das hilft mir, Gedanken zu sammeln.

Suchen Sie sich eine bestimmte Uhrzeit! Auch das verstehe ich nicht als Zwang, sondern als Hilfe: Morgens um 8:30 Uhr ist meine Zeit für eine Gebetspause. Das hilft mir, das Gebet in meinen Alltag zu integrieren.

Stellen Sie sich eine kleine persönliche Gebetssammlung zusammen! Das kann ein täglich gleichbleibendes Anfangsgebet sein, das überleitet zu einer Phase, in der ich einfach drauflos bete. Das können Texte sein, aus denen ich dann je nach Situation auswähle. Und da lassen sich Schätze heben: Das Evangelische Gesangbuch ab Nr. 812 ist eine wahre Fundgrube für unterschiedliche Lebenslagen. Die Psalmgebete aus dem ersten Teil der Bibel geben schon durch ihre Überschriften Hinweise, ob sie gerade zu mir passen. Die kann ich dann je nach Lage sprechen. Ein Vaterunser-Gebet kann mein Gebet abrunden.

Auch mal ausprobieren?

Mo. 04.03.13
Andacht von Astrid Lier, Pastorin in Sottrum
Andacht von Astrid Lier, Pastorin in Sottrum

Ostern mal anders

Überall in den Geschäften gibt’s schon lange jede Menge Dekoartikel und Osterleckereien. Ehrlich gesagt: Ich kann es nicht mehr sehen. Appetit auf Ostern macht mir das nicht und außerdem ist erst einmal Passionszeit. Das geht auch anders!

Gute Anregungen bietet die Fastenaktion „Riskier was, Mensch! Sieben Wochen ohne Vorsicht.“

Darüber hinaus hat mich noch eine andere Idee begeistert: Gartenfreunde aufgepasst!

Warum nicht einmal die Passions- und Ostergeschichte in Ihrem Garten in Szene setzen? Suchen Sie sich eine kleine Ecke, die Sie sowieso verschönern wollten und dann geht’s los. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die ganze Szene wird auf dunkler Erde angelegt, mit Pflanzen, die dann nach und nach blühen.

Da könnte z.B. aus Steinen oder Holzklötzen die Stadt Jerusalem entstehen, erkennbar an einem Tor. Es müssen ja nicht alle Tore sein… Ein Weg aus hellem Sand führt dorthin. Und vielleicht findet sich unter dem alten Kinderspielzeug noch ein Esel, nämlich der auf dem Jesus nach Jerusalem ritt. Das letzte Stück des Weges könnte grün sein und für die Palmenzweige (Palmsonntag) stehen, mit denen Jesus jubelnd in der Stadt empfangen wurde. Und dort ein kleiner Platz und die Andeutung eines Lagerfeuers, wo Petrus Jesus verleugnete. Ein Hahn aus der Osterdekosammlung passt hier prima. Und neben der Stadt ein Hügel aus Sand: Golgatha.

Drei Kreuze gebastelt und aufgestellt – im Hintergrund kleine Osterglocken? Ein paar Dornen für die Dornenkrone und die Würfel der Soldaten?! Und dann das Grab, eine Höhle, geformt aus Steinen mit einem Teelicht darin. Am Ostersonntag wird dann als Höhepunkt vorm Ostereiersuchen das Licht entzündet, als Zeichen dafür, dass das Leben siegt.

Sie haben keinen Garten? Macht nichts. Eine große Kiste tut es auch oder eine ausgediente Schubkarre und dann wird alles im Miniformat gebaut! Wie bei der Weihnachtskrippe können wir die biblische Geschichte anschaulich nacherzählen. Ich verspreche Ihnen: Klein und Groß hat bei dieser Aktion viel Spaß. Und das Osterfest bekommt wieder seinen tieferen Sinn.

Riskieren Sie das doch mal!

Eine gesegnete Passions- und Osterzeit wünscht Astrid Lier (Pastorin in Sottrum)

Do. 07.02.13
Andacht von Anja Bohling, Diakonin in der…
Anette Meyer
Andacht von Anja Bohling, Diakonin in der Region Ahausen, Horstedt, Sottrum

„Riskier was, Mensch!“

„Riskier was, Mensch! Sieben Wochen ohne Vorsicht“ – so heißt das Motto der diesjährigen Fastenaktion der evangelischen Kirche, die in der kommenden Woche ab Aschermittwoch beginnt. Fasten? Oh nö, nicht schon wieder so ein Diätvorschlag… Nein, dieses Fasten hat nichts mit Abnehmen zu tun. Oder doch? Fasten im christlichen Sinne heißt zwar Verzicht, aber in diesem Zusammenhang soll der Verzicht uns Gutes tun. Auf etwas verzichten, das uns in Abhängigkeiten bringt, die uns den Blick und die Zeit für Wichtiges verstellen. Der Verzicht regt an, frei gewordene Zeit anders als gewohnt zu nutzen. Wenn ich beispielsweise meinen Fernsehkonsum einschränke oder bewusster genieße, habe ich Zeit für Freundinnen und Freunde. In der Regel gehe ich beschwingter aus dem Kontakt als nach einem Abend vor der Glotze. Ich kann mir auch Zeit für mich selbst nehmen. Wie war das nochmal, Zeit nur mit mir zu verbringen? Ganz schön riskant!

Die evangelische Kirche überschreibt die Fastenzeit, die 7 Wochen bis Ostersonntag dauert, jährlich mit einem anderen Thema. In diesem Jahr darf ich etwas riskieren! Nur was meint das? Darf ich mich nun verhalten wir ein Elefant im Porzellanladen? Nein, das wohl nicht… Wir werden stattdessen dazu eingeladen, mal etwas auszuprobieren, das wir uns sonst nicht trauen – mal etwas VERrücktes zu machen. Etwas, mit dem ich in Gedanken gespielt, es aber wieder verworfen habe – was würden die Leute denken? Soll ich jemanden Unbekannten auf der Straße zum Kaffee einladen? Meine Stimme erheben, wo ich Unrecht wahrnehme? Eine Sportart ausprobieren, die neu für mich ist? Ausgefallene Kleidung oder Schuhe außerhalb der Faschingszeit anziehen? Mich in einer sozialen Einrichtung ehrenamtlich engagieren?

Ermutigt dazu werde ich mit dem Bibelwort aus Josua 1,9: „Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist.“ Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich ermutigt fühlen, mindestens in den nächsten 7 Wochen etwas zu riskieren! Sie sind nicht der Typ dazu? Dann machen Sie mit beim „Riskier was“-Test auf der Homepage http://7wochenohne.evangelisch.de!

 

 

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Anette Meyer

Arbeitsbereiche im Kirchenkreis: 
Öffentlichkeitsarbeit
Anette
Meyer
Öffentlichkeitsbeauftragte im Kirchenkreis Rotenburg
Moordamm 1
27383
Scheeßel
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(04263) 911205
Do. 24.01.13
Andacht von Thomas Steinke, Pastor in Fintel
Anette Meyer
Andacht von Thomas Steinke, Pastor in Fintel

„… Holt mich hier raus!“ Es ist schon erstaunlich, dass das Dschungelcamp auch in der siebten Staffel auf eine so hohe Zuschauer-Resonanz stößt: Mit bis zu über 30% Einschaltquote landete das Format erneut auf den Spitzenplätzen. Bei der ersten Serie im Jahr 2004 gab es noch einen Aufschrei der Empörung – von verletzter Menschenwürde und von Verstoß gegen das Tierschutzgesetz etwa war die Rede und die Kommission für Jugendmedienschutz wurde eingeschaltet. Heute scheint das Dschungelcamp längst gesellschaftsfähig geworden zu sein. Man könnte sich wirklich fragen: Stört es uns nicht mehr, dass niederste Instinkte angesprochen werden, dass Ekel und Schadenfreude in Hochglanz in die Wohn- und Kinderzimmer einziehen und damit auch in unseren Köpfen und Herzen Platz finden, dass das Sadistische nicht mehr sozial geächtet wird? Sind wir schon so abgestumpft und auf Zerstreuung um jeden Preis aus, dass wir uns alles vorsetzen lassen?

Mir geht es aber nicht nur um Medienkritik – ich bin noch an einer anderen Stelle „hängen geblieben“: Das Dschungelcamp ist eine professionell inszenierte Scheinwelt, in der sich die mehr oder weniger großen Stars und Sternchen beweisen müssen. Und wenn sie sich der Herausforderung doch nicht gewachsen fühlen, können sie jede Aufgabe mit dem Ausruf „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ abbrechen. So einfach ist es im „echten“ Leben nicht. Da müssen wir im Dschungel der Meinungen und Richtungen Orientierung finden, da müssen wir die Aufgaben und manchmal schweren Prüfungen des Lebens bestehen. Die wahren „Stars“ sind für mich die Menschen, die ihre Grenzen akzeptieren und Hilfe suchen und annehmen, die trotz Niederlagen und Rückschlägen den Mut nicht verlieren, die anderen in großer Not beistehen und sich nicht zurückziehen. Und der größte „Star“ schlechthin ist für mich Jesus Christus: Er hat sich dem realen Leben mit allen Höhen und Tiefen gestellt. Er hat selbst das größte Leid und sogar den Tod erlitten und ist nicht geflohen, damit auch wir Hoffnung haben und die Gewissheit, dass er bei uns ist – alle Tage, bis ans Ende der Welt. Damit ist er der Morgenstern geworden, der mitten in der Nacht das Licht des anbrechenden Tages ankündigt.
Ich kann es auch so sagen: Christus ist viel mehr als ein Dschungelkönig, er ist der König der Könige. Und alle, die ihm vertrauen, sind Königskinder, kleine „Sternchen“, die sein Licht weitergeben!

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Anette Meyer

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Andach von Karin Ladwig, Prädikantin im…
Karin Ladwig
Andach von Karin Ladwig, Prädikantin im Kirchenkreis

Ein Glück: freie Wahl

"Es ist ein Glück wählen zu dürfen. Das ist der Besitz: eine Stimme. sie fällt ins Gewicht und beweist, dass ich lebe." Dieses Zitat von Günter Grass kam mir in den Sinn, bei einer Diskussion mit Freunden über die Landtagswahl in Niedersachsen. Es war das Wort "dürfen", was mich sofort angesprochen hat. Es schließt das Wort "müssen" aus, den Zwang. Es ist eine freiwillige Wahl. Doch die Möglichkeit, eine Stimme zu haben, die zählt, die Gewicht hat, verschafft das Gefühl wirksam zu sein. Vielleicht ist es das, was Grass meint, wenn er von einem Lebensbeweis spricht. Ganz wörtlich genommen erscheint mir der Schlusssatz des Zitates überzogen. Es gibt sicher noch andere bedeutsame Beweise, "dass ich lebe". Doch mit meiner lebendigen Stimme teilzunehmen an einer freien Wahl kann das Gefühl der Zugehörigkeit zu einem demokratischen Staat bestärken. Es bedeutet auch, mit seiner Stimme einzutreten für die christlichen Werte, die unmittelbar verbunden sind mit den freiheitlichen demokratischen Grundsätzen, die im Grundgesetzt verankert sind. Wählen heißt, politisch handeln, Anteil nehmen an der Verantwortung für das Leben in der Gemeinschaft. Für Hannah Arendt, jüdische deutsch-amerikanische Philosophin und politische Theoretikerin war Politik angewandte Nächstenliebe, Liebe zur Welt. Das ist eine wunderbare Utopie. Die eigene lebendige Stimme dafür abzugeben, dass wir uns dieser Utopie annähern erscheint mir absolut lohnenswert. Und: Gott sei Dank, wir haben die freie Wahl.

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Karin Ladwig

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Andacht von Frank Hasselberg, Markusgemeinde…
Frank Hasselberg
Andacht von Frank Hasselberg, Markusgemeinde Schneverdingen

Ein jüdischer Rabbi fragte einmal: „Wann weicht die Nacht dem Tag? Woran erkennt man das?“ Einer meinte: „Wenn man den ersten Lichtschimmer am Himmel sieht.“ Ein anderer: „Wenn man einen Busch von einem Menschen unterscheiden kann.“ – „Nein“, sagte der Rabbi, „die Nacht weicht dem Tag, wenn ein Mensch im Gesicht des anderen den Bruder und die Schwester erkennt.“

Im anderen den Bruder und die Schwester erkennen: denjenigen, der untrennbar zu uns gehört. Diejenige, die das gleiche Geburtsrecht hat wie wir selbst. Der Nachbar, die Kollegin, der Arbeitslose, die Pflegebedürftige, der Asylbewerber: Alle sind nach Gottes Willen unsere Geschwister. Und in der Mitte steht der Rabbi Jesus, Sohn Gottes, der uns zum leibhaftigen Bruder geworden ist. Das haben wir an Weihnachten gefeiert, und darum geht es auch jetzt in der Epiphaniaszeit, die unter dem biblischen Motto steht: „Die Finsternis vergeht, und das wahre Licht scheint jetzt.“

Jesus schenkt uns eine neue Gemeinschaft, wir können uns von seinem Handeln anstecken lassen, und das tut gut. Das Beispiel des barmherzigen Samariters zeigt, daß diese Geschwisterlichkeit die Grenzen der Verwandtschaft, Nationalität und auch der Religion überwindet. Von Gott her gesehen ist jeder Mensch mein möglicher Bruder, meine mögliche Schwester.

Christen gehören zu einer Gemeinschaft, die größer ist als wir denken. Da wird keiner ausgeschlossen. Jesus stellt sich in unsere Mitte und spricht uns als seine Geschwister an – auch die, mit denen wir am liebsten nichts zu tun haben würden. Er lädt uns ein, gemeinsam als Kinder Gottes zu leben. Und mit jedem Menschen, der diese Einladung annimmt, wird es heller und wärmer in unserer Welt.

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Frank Hasselberg

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Frank
Hasselberg
Pastor, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis
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Schneverdingen
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Di. 01.01.13
Andacht von Matthias Richter, Pastor im…
Matthias Richter
Andacht von Matthias Richter, Pastor im Fundraisingbüro Rotenburg

Mein Autohaus schreibt: „Denken Sie an Ihre Winterreifen!“ Es ist gut, dass ich daran erinnert werde, weil ich solche Termine gerne vor mir herschiebe. Ich weiß natürlich, dass die Reifenart und die Profiltiefe wichtig sind, vielleicht sogar Leben retten. Meines und das der anderen. Und trotzdem bin ich in der Gefahr, in dieser Sache doch etwas leichtsinnig zu sein.

Sieben Millimeter Profil hat ein Reifen ungefähr, wenn er ganz neu ist. Mindestens zwei muss er noch haben, wenn die Polizei kontrolliert. Weniger ist halt gefährlich.

Auf wieviel Profil kann ein Mensch verzichten, ehe es gefährlich wird?

Ich erlebe manchmal die Angst vor dem eigenen Gesicht. Viele geben sich Mühe, gerade nicht aufzufallen und nicht anzuecken. Dann lieber mit der eigenen Überzeugung hinter dem Berg halten. Sonst macht man sich angreifbar. Es stimmt: Wer Gesicht zeigt, setzt sich aus. Viele wollen dann lieber mit Austauschgesichtern und Austauschmeinungen im Trend bleiben. Das nenne ich die Angst vor dem eigenen Gesicht. Und die wächst.

Ich finde das schade. Früher war es meiner Mutter manchmal zu viel, wenn wir uns am Tisch über Politik und Religion die Köpfe heißgeredet haben. „Hört auf, Euch zu streiten“, war ihr Beitrag zur Debatte. Dabei ging es nie um Streiterei oder um zwanghaftes Recht-Haben. Wir haben gerungen um Positionen und Werte. Ich habe manchmal den anderen einen Anstoß geben können und immer selbst daraus gelernt. Ich meine: Wenn Menschen ihr Profil zeigen, kommt eine Partnerschaft, eine Familie, eine Kirche eine Gesellschaft nach vorne. Klar, ein solches Miteinander kann anstrengend sein. Man muss Differenzen aushalten, ohne gleich das Tischtuch zu zerschneiden. Aber anders geht es nicht. Wer sich raushält, verweigert den anderen seine Meinung. Und die Chance, dass man sich gemeinsam weiterentwickelt. Ich finde es keinen schönen Gedanken, dass meine Reifen mehr Gripp haben könnten als ich selbst.

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Matthias Richter

Matthias
Richter
Theologischer Direktor des Agaplesion Diakonieklinikums
Elise-Averdiek-Straße 17
27356
Rotenburg
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(04261) 77-0
Di. 01.01.13
Andacht von Matthias Richter, Pastor im…
Matthias Richter
Andacht von Matthias Richter, Pastor im Fundraisingbüro Rotenburg

Jetzt ist es wieder soweit. In den Geschäften hängen Schilder: Geschlossen wegen Inventur! Da wird recherchiert, gezählt und gerechnet. Und heraus kommt das Ergebnis für das vergangene Jahr. Was ist gut gelaufen und was nicht? Was hat sich gelohnt? Wo sind Restposten, um die man sich noch kümmern muss? Durch die Scheiben sieht man, dass so eine Inventur richtig Arbeit macht. Aber sie ist nötig, damit der Start in das neue Jahr gelingt.

Bei Menschen ist das nicht anders, und deswegen mache ich meine persönliche Lebensjahr-Inventur. Bevor ich den alten Kalender ins Regal stelle, blättere ich ihn nochmal durch. Digital geht das auch, es ist aber nicht so sinnlich.

Über manche Seite freue ich mich. Die Tage an der See waren einfach traumhaft. Das Fest mit Erika und Hartmut hat uns alle sehr bewegt. Manche Termine erinnern mich an längst vergessene Erfolge, auf die ich jetzt noch einmal stolz sein kann. Manche Bewahrung und mancher Engel tauchen wieder auf. Es tut mir gut, das alles noch einmal zu erinnern und die Freude noch einmal zu spüren. Und ich nehme das zum Anlass, neue Auszeiten, neue Feste und Begegnungen zu planen und gleich in den neuen Kalender zu schreiben, bevor er mit Alltagsroutine befüllt wird.

Natürlich gibt es auch andere Seiten. Die Beerdigung von Ingelore hat uns alle mitgenommen und berührt. Ihr Lachen und ihre Worte „Ich weiß ja, wohin ich gehe“, will ich nicht vergessen. Und deswegen schreibe ich ihren Geburtstag auch in den neuen Jahresplaner wieder hinein - auch wenn sie jetzt woanders feiert.

Manche alte Kalenderseite ist kein Ruhmesblatt für mich und erinnert mich an Dinge, die ich falsch eingeschätzt habe, wo ich zu schnell oder zu langsam war. Mindestens einmal habe ich mich auch richtig daneben benommen. Ja, Inventur ist nicht immer schön, aber so habe ich die Chance, in 2013 nicht alle Fehler des alten Jahres zu wiederholen.

Zum Schluss überlege ich dann, welche Namen im alten Kalender zu wenig aufgetaucht sind, mit welchen Menschen ich gerne mehr Zeit verbracht hätte. Und welche Freunde ganz fehlen. Diese Namen werden meine schönste Aufgabeliste für 2013: Susanne und Kord müssen unbedingt eingeladen werden.

Zum Glück kann und muss ich nicht alles planen. Meine Inventur hilft mir aber, dass meine Jahre echte Lebenszeit werden.

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Matthias Richter

Matthias
Richter
Theologischer Direktor des Agaplesion Diakonieklinikums
Elise-Averdiek-Straße 17
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Fr. 07.12.12
Andacht von Frank Hasselberg, Markusgemeinde…
Frank Hasselberg
Andacht von Frank Hasselberg, Markusgemeinde Schneverdingen

Der Esel kennt die Hauptsache

Die Tiere diskutierten darüber, was die Hauptsache an Weihnachten sei. „Na klar, Gänsebraten“, sagte der Fuchs, „was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten!“ – „Schnee“, sagte der Eisbär, „viel Schnee!“ Und er schwärmte verzückt: „Weiße Weihnachten!“ Das Reh sagte: „Ich brauche einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern.“ – „Aber nicht so viele Kerzen“, heulte die Eule, „schön schummrig muß es sein, Stimmung ist die Hauptsache.“

„Aber mein neues Kleid muß man sehen“, sagte der Pfau, „wenn ich kein neues Kleid bekomme, ist für mich kein Weihnachten.“ – „Und Schmuck“, krächzte die Elster, „jedes Weihnachtsfest bekomme ich etwas: einen Ring, ein Armband oder eine Kette.“ – „Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen“, brummte der Bär, „das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, dann verzichte ich auf Weihnachten!“

„Mach´s wie ich“, sagte der Dachs, „pennen, pennen, das ist das Wahre an Weihnachten.“ – „Und saufen“, sagte der Ochse, mal richtig einen saufen und dann pennen.“ Aber dann schrie er: „Aua!“, denn der Esel hatte ihm einen Tritt versetzt. „Du Ochse“, sagte der Esel, „denkst du denn nicht an das Kind?“ Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte: „Das Kind, ja, das Kind, das ist doch die Hauptsache!“ – „Übrigens“, fragte dann der Esel, „wissen das die Menschen eigentlich auch?“

Gute Frage. Doch, klar wissen wir das. Aber oft vergessen wir in all dem Trubel und der vorweihnachtlichen Hektik, worum es eigentlich geht bei diesem Fest. Das Kind in der Krippe. Gott ist Mensch geworden. Friede auf Erden: Darauf will ich mich freuen. In diesem Sinne bin ich gern ein „Esel“. Einen gesegneten 2. Advent!

 

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Frank Hasselberg

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Frank
Hasselberg
Pastor, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis
Schneverdinger Straße 14
29640
Schneverdingen
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(05193) 4130
Fr. 30.11.12
Test Andacht mit allen Inhalten
Test Andacht mit allen Inhalten

 

Was du schon immer über Wein wissen (w)/(s)olltest, können wir dir im Rahmen einer Weinprobe in unserem Weinladen hier in Berlin Kreuzberg erklären.

Hierfür haben wir Seminare zu verschiedensten Themen erarbeitet und auf die Jahreszeit sowie die passenden Anlässe abgestimmt. Alle Weinseminare beginnen um 19:30 Uhr und dauern etwa drei Stunden.

Zur Begrüßung und zum "warm werden" reichen wir einen Aperitif. Anschließend verkosten wir8 Weine und besprechen diese. Hierbei steht der Spaß am Wein im Vordergrund, jedoch behandeln wir auch "seriöse" Themen wie VerkostungstechnikenRebsortenWeinbau- und Kellertechniken sowie die Verbindung von Wein und Essen.

Wenn du mit Freunden oder Kollegen eine private Weinprobe veranstalten möchtest oder dich ein ganz spezielles Thema interessiert, melde dich einfach bei uns und wir stellen dir gern einindividuelles Weinseminar zusammen. Da eine Verkostung allein nur halb so viel Spaß macht, solltet ihr wenigstens acht Personen sein.

Wir richten auch gern die „etwas andere“ Familien-, Team- oder Firmenfeier aus. Damit lässt sich das Gesellige sehr gut mit dem Lerneffekt eines Weinseminars verbinden. Für größere Gruppen von bis zu ca. 30 Personen stellen wir gern unsere Weinbar für einen Abend exklusiv zur Verfügung.

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