Gestaltung der Kirchen-Nordseite

Liebe Leserinnen und Leser,

schon lange liegt uns unsere Kirchen-Nordseite am Herzen.

Einige Verbesserungen konnten wir – auch Dank Ihrer Mithilfe – verwirklichen: den neu gepflasterten „Hochzeitsweg“, eine verbesserte Beleuchtung, erste Maßnahmen an den Grabsteinen und am Gedenkkreuz zum 2. Weltkrieg.

Ehe wir jedoch weiter an einzelnen Stellen „flicken“, haben wir uns entschlossen, ein umfassendes Konzept für die Gestaltung der Nordseite zu entwickeln. Dieses liegt nun endlich als Grundkonzept vor (s. weiter unten). Erhalten möchten wir den Hochzeitsweg, einen Großteil der Grünflächen, die Gedenkstätten und die Grabstelle.

Besonders problematisch wegen ihres immer schlechter werdenden Zustands sind z.T. noch die Wege, der Gedenkstein zum 2. Weltkrieg und die Grabstätte von Hassel. Hier sind allerdings umfassende Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Mögliche Lösungen haben wir ja bereits bei der Gemeindeversammlung am 13.10.06 vorgestellt und –kontrovers– diskutiert. Hier ist ein guter Prozess in Gang gekommen.

Basierend auf unserem Gemeindeverständnis wollen wir den Platz darüber hinaus zu einem Ort machen, der viele Menschen zum Austausch, zu einem Spaziergang und zum Verweilen einlädt. Dazu beitragen können der geschwungene (Rund-) Weg, einige Bänke und schöne Blickpunkte. Die einzelnen Bereiche sollen Raum geben für die unterschiedlichen Wünsche, die Gemeindeglieder an uns heran getragen haben (z.B. Trauung, Gottesdienst, Konzerte auch im Freien, ein Ort der Stille u.ä.). Noch viel mehr kleine und große Ideen gibt es dazu und bestimmt werden im Vollzug noch einige hinzukommen.

Zugleich ist uns das Erscheinungsbild des Platzes in seiner zentralen Lage zwischen Kirche, Rathaus, Heimathaus und Landgasthaus als Symbole für den ganzen Ort wichtig. Wege sollen die Gebäude verbinden (z.B. zum Rathaus) und einzelne Elemente wie z.B. eine kleine je unterbrochene Natursteinmauer (vgl. am Heimathaus) könnten dem Platz einen Rahmen geben - ohne ihn abzuschotten.

Darüber hinaus könnte der neu gestaltete Platz dazu beitragen, den Ort auch für Gäste attraktiver zu machen.

Sie haben recht: Allein können wir das nicht bewerkstelligen!

Deshalb hoffen wir, dass die Nordseite zu einem gemeinsamen Projekt vieler werden kann. Ob Muskelkraft, Material oder Geldspende – Stück für Stück mit einer längerfristigen Perspektive kann dieses Projekt gelingen und Sottrum gewinnt einen Anziehungspunkt dazu.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an eines der Pfarrämter oder den Kirchenvorstand!